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Deutsche Betriebe bauen ihr Engagement in den USA aus

06.03.2025  — Online-Redaktion Verlag Dashöfer.  Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK).

Die in den USA aktiven deutschen Unternehmen wachsen und investieren kräftig vor Ort – die Mutterhäuser hierzulande profitieren davon allerdings weniger stark als bisher. Das zeigt die aktuelle Geschäftsklima-Umfrage der Deutsch-Amerikanischen Handelskammern (AHK USA).

Der "German American Business Outlook" (GABO) 2025 beruht auf einer Befragung deutscher, auf dem US-Markt aktiver Unternehmen von Januar. Dabei äußerten sich diese deutlich optimistischer zur US-Konjunktur als noch im Vorjahr: 95 Prozent rechnen für 2025 mit Wirtschaftswachstum vor Ort, 37 Prozent sogar mit einem starken oder sehr starken.

Expansionspläne für Investitionen, Personal und Forschung

Entsprechend gehen 84 Prozent der Betriebe davon aus, ihre Investitionen in den nächsten drei Jahren auszubauen. Von den Industrieunternehmen, die bisher keine Produktionsstätte in den USA haben, möchten 27 Prozent in den kommenden drei Jahren eine solche errichten.

Darüber hinaus planen 88 Prozent aller Befragten, ihre US-Belegschaften bis 2029 aufzustocken; 32 Prozent wollen ihre Mitarbeiterzahl bereits 2025 stark oder sehr stark ausbauen.

Deutsche Standorte profitieren weniger als zuletzt

Allerdings geben weniger Unternehmen als noch 2024 an, dass ihr Erfolg auf dem US-Markt Personal, Produktion oder Forschung und Entwicklung am deutschen Hauptsitz steigere. Während im Vorjahr noch bei 40 Prozent der befragten Betriebe das Wachstum ihres US-Geschäftes auch die Produktion in Deutschland angekurbelt hatte, sind es 2025 nur noch 28 Prozent.

Gleichzeitig haben die in den USA erzielten Umsätze und Gewinne bei drei Vierteln der Umfrageteilnehmer einen bedeutenden oder dominanten Anteil an den globalen Unternehmensergebnissen – das sind mehr als noch 2024.

Hauptsorgen Unsicherheit und Inflation

Als größte Herausforderungen wurden im aktuellen German American Business Outlook politische Unsicherheit und Inflation beziehungsweise Kostensteigerungen genannt – sowohl in Deutschland als auch in den USA.

93 Prozent der Befragten berichten zudem von Schwierigkeiten, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Daneben sind Visa- und Einwanderungsbelange sowie Handelsspannungen die größten Sorgen für die US-Geschäfte der befragten Unternehmen.

Sie finden die Umfrageergebnisse mit weiteren Details auf der Website der AHK USA.

Bild: Tim Mossholder (Pexels, Pexels Lizenz)

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