16.12.2015 — Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).
Fehlender Bedarf an Nachwuchskräften, schlechte Erfahrungen bei der Bewerbersuche, das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Ausbildung sowie veränderte betriebliche Rahmenbedingungen: Das sind nach Angaben von Betrieben die übergeordneten Bereiche, warum sie ihre Beteiligung an der dualen Berufsausbildung in den Jahren 2011 bis 2014 zurückgefahren haben. Ergebnisse einer Betriebsbefragung („BIBB-Qualifizierungspanel“) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigen, dass 17 % von insgesamt 3.500 befragten Betrieben in den Jahren 2011 bis 2014 entweder weniger Ausbildungsverträge neu abgeschlossen oder keine neuen Auszubildenden mehr eingestellt haben. Das bedeutet aber auch, dass die weit überwiegende Mehrzahl der Betriebe ihr Ausbildungsengagement aufrechterhalten hat.
Bei den von Betrieben mit geringerer Ausbildungsleistung genannten Begründungen lassen sich spezifische Muster erkennen: So gaben von den Betrieben, die ihre Ausbildungsleistungen reduziert oder eingestellt haben, 43 % an, sie hätten mittlerweile keinen Bedarf an selbst ausgebildeten Nachwuchskräften. Jeder vierte Betrieb berichtete, er schließe wegen fehlender Übernahmemöglichkeiten weniger beziehungsweise keine Ausbildungsverträge mehr ab. Knapp ein Drittel (29 %) bildete weniger aus, weil bereits fertig ausgebildete Fachkräfte benötigt würden.
Zwei von fünf Betrieben verringerten ihre Ausbildungsbeteiligung, weil sie weniger oder keine Bewerbungen mehr erhielten. Fast jeder dritte Betrieb beklagte in diesem Zusammenhang, von den zuständigen Vermittlungsinstanzen zumeist ungeeignete Bewerber/-innen vermittelt zu bekommen, und rund 30 % wiesen auf die mangelnde Attraktivität ihrer Ausbildungsangebote für Jugendliche hin. Schließlich bildete jeder fünfte Betrieb weniger aus, weil ihm die Suche nach Auszubildenden zu zeit- und kostenintensiv war.
Jeder vierte Betrieb verwies auf gestiegene Ausbildungskosten, und etwa jeder fünfte bildete weniger oder nicht mehr aus, weil er Auszubildende nicht produktiv einsetzen konnte. Jeder achte Betrieb verringerte seine Ausbildungsbeteiligung wegen des hohen Betreuungsaufwandes, und etwa jeder zwölfte Betrieb antwortete, er könne nicht mehr alle Ausbildungsinhalte vermitteln.
Als weitere Gründe gaben schließlich 14 % der Betriebe mit geringerer Ausbildungsbeteiligung an, dass die Entscheidung, die Ausbildung zurückzufahren, durch die Unternehmenszentrale vorgegeben worden sei. Jeder fünfte Betrieb reduzierte sein Ausbildungsangebot und verstärkte stattdessen seine Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für die Beschäftigten. Weitere rund 17 % verwiesen auf die Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie auf Umstrukturierungsmaßnahmen im eigenen Betrieb.
Die Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, Betriebe bei der Ausbildung zu unterstützen, jedoch müssen nach Auffassung von BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser auf jeden Betriebstypus speziell zugeschnittene Unterstützungsmöglichkeiten zum Einsatz kommen: „Das Prinzip ‚Gießkanne‘ ist in diesem Zusammenhang nicht hilfreich. Die BIBB-Analyse zeigt, dass es sich lohnt, genauer hinzusehen. Eine Strategie, die darauf setzt, die bereits vorhandenen Maßnahmen und Unterstützungsinstrumente, wie zum Beispiel die Programme Bildungsketten und Berufsorientierung sowie die assistierte Ausbildung, noch umfassender und zugleich passgenauer einzusetzen und sie noch besser aufeinander abzustimmen, geht offenbar in die richtige Richtung.“
Weitere Informationen in der neuen Ausgabe des BIBB REPORT, Heft 4/2015: „Rückzug von Betrieben aus der beruflichen Ausbildung: Gründe und Muster“. Die Ausgabe steht als Download kostenlos im Internet unter www.bibb.de/bibbreport zur Verfügung.
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